Donnerstag, 28. November 2013

Edel-Zartbitter Schokoladenweihnachtsmann / Aldi Süd

Heute beim Einkaufen gefunden und sofort mitgenommen:
ein Edel-Zartbitter Schokoladenweihnachtsmann von Moser Roth / Aldi Süd / 130g / ~ 1,29€


irgendwie lächelt der total süß^^


Edel-Bitterschokolade 
Kakao: 70% mindestens im Schokoladenanteil
Zutaten: Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Emulgator Lecithin (Soja), Vanilleextrakt.

Kann auch Anteile von Milch, Haselnuss, Mandel, Erdnuss, Weizen, Dinkel, Gerste und anderen Nüssen enthalten. *Wem dies zu unvegan ist, muss auf den Schokoweihnachtsmann wohl verzichten*



Achtung: nur der Nikolaus mit dem braunen Band und Sack ist der vegane; der mit blau ist aus Edel-Vollmilch!!
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Mittwoch, 27. November 2013

Vegan Wednesday No. 34 / No. 67

Endlich hab ich mal wieder ein paar mehr Bilder für meinen Vegan Wednesday. Auch wenn am heutigen Tage nicht alles so geworden ist, wie ich es mir ersehnt habe; aber alles war lecker, und das ist doch die Hauptsache...

Mein Tag heute hat mit leckeren, superschnellen Mini-Bagels aus der Dose begonnen; und Chaos Nr. I (mehr dazu im Rezept-Post):



Wie das geht, erfahrt ihr hier: Mini-Bagels aus der Dose.


Mittagessen: Rote Beete Gnocchi mit Crécy-Suppe
Yammmiii!


Wie das geht, erfahrt ihr hier: Rote Beete Gnocchis mit Crécy-Suppe.

Kuchen. Chaos Nr. II. Eigentlich sollte es ein weihnachtlich angehauchter Überraschungskuchen werden. Wobei er das ja auch geworden ist. Nur eben nicht so, wie ich es eigentlich wollte... wer kennt es nicht, das Sprichwort "Ersten kommt es anders und zweitens als man denkt". Was soll ich sagen: voll erwischt. Ich bin ehrlich etwas enttäuscht, denn es hätte ganz anders werden sollen. Hmpf. Naja, seht selbst:


So. Ein Tannenbaum im Kuchen. Immerhin bietet er Raum für Interpretation: Ein Tannenbaum mit zu dickem Stamm. ein Tannenbaum auf einem Erdhügel oder eben auch nur ein grünes Ding auf einem braunen Ding in einem beigen Ding mit Schoko drum rum. Geschmacklich wars näher am Brot als am Kuchen; lag aber am Dinkelvollkornmehl, das sich in diesem Fall wohl eher als ungeeignet erwiesen hat. *Ich bin immer noch auf der Suche nach einem perfekten Rühr/Sandkuchenrezept*

Und da ich schon voller Vorfreude auf ein tolles Ergebnis alle Einzelschritte fotografiert habe gibts hier noch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für all diejenigen, die sich trotz des nicht optimalen Endergebnisses haben abschrecken lassen und sich ebenfalls an einem Überraschungskuchen versuchen wollen:
Wie das geht, erfahrt ihr hier: Der misslungene Überraschungskuchen ;)

Fazit: Zählt man die Back-Hochs und Tiefs des Tages zusammen, kommt man zu einem neutralen Unentschieden. Jibbiii, ein Grund zur Freude!
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Der misslungene Überraschungskuchen

Die Geschichte dazu könnt ihr hier (Vegan Wednesday) nachlesen.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den misslungenen Überraschungskuchen:

1. Teig grün einfärben. Ich hab Wilton "Leaf Green" genommen. *Der fertige Kuchen ist in einer kleinen Kastenform gebacken; für den grünen Teil des Kuchens 1/2 der Menge nehmen)


2. Kleine Kuchen daraus backen (3-4 Muffins dürften auch ausreichen). Mini-Ausstechform griffbereit haben.


3. Die Küchlein eventuell in Scheiben schneiden. Tannenbäume ausstechen.


4. Neuen Teig machen. Diesmal ausreichend für eine kleine Kastenform (ich glaub meine ist 18cm). Etwa 1/3 davon mit Kakao dunkel färben.


5. Die Tannenbäume mit dem Stiel nach unten in die Schokoteigmasse setzen. Dabei vorsichtig sein, damit nichts abbricht.


6. Sorgsam und sanft den restlichen weißen Teig um die Bäumchen verteilen.


7. Obwohl ich ausreichend Teig gemacht habe, hat beim letzten Schritt doch noch etwas Teig gefehlt. Also nochmal 1/4 vom Teig für eine 18-er Kastenform gemacht. Die Bäumchen damit zugeschüttet.

-- Dann in den Ofen und etwa 45 Minuten bei 160°C backen. Mein Rezept war nicht dafür geeignet, aber das weiß man vorher ja nicht. Also weiter nach einem gelingsicheren Sand/Rührkuchen-Rezept suchen -.- --


8. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, aus der Form lösen und mit geschmolzener Blockschokolade oder Kuvertüre überziehen (mit der Blockschokolade von gut & günstig bin ich allerdings nicht zufrieden; sie schmilz irgendwie nicht richtig, ist sehr dickflüssig und lässt sich nur sehr schwer gleichmäßig verteilen) und mit Zuckerdeko verzieren.


9. Anschneiden und hoffen, dass er gut geworden ist. Naja, perfekt ist er jetzt ja nicht geworden, aber man kann ihn essen :D
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Rote Beete Gnocchi mit Crécy-Suppe


Rote Beete Gnocchi

für etwa 70 Stück

280g gebackene Rote Beete (Rote Beete backen: Rote Beete in Alufolie wickeln und bei 200°C etwa 1 1/2 Stunden im Ofen backen)
280g gekochte und geschälte Kartoffeln
300-340g Dinkelvollkornmehl
2 TL Ei-Ersatzpulver
2 - 2 1/2TL Salz

Die gebackene Rote Beete schälen und mit einem Pürierstab fein mixen. Die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken. Rote Beete, Kartoffeln, Mehl, Ei-Ersatz und Salz zu einem geschmeidigen, nicht mehr klebenden Teig verkneten.

Arbeitsfläche bemehlen und den Teig zu einer Rolle mit 2 cm Durchmesser formen. Mit einem Messer gleichmäßige Stücke abschneiden, mit bemehlten Händen Kugeln formen und dann mit einer Kabel die typischen Rillen eindrücken.

Ein großen Topf mit Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und salzen. Temperatur zurückstellen. Die Gnocchi portionsweise in das heiße, nicht mehr kochende Wasser geben und etwa 5 Minuten im Wasser lassen. Mit einer Schaumkelle die Gnocchi herausholen, in eine Schüssel geben und solange in den warmen Ofen stellen, bis alle Gnocchi gekocht sind.


Crécy-Suppe

1 Zwiebel, in Würfeln
340g Karotten, geschält und in Würfeln
45g Margarine oder Alsan
1 Prise Salz und Zucker
40g Reis
2 EL Thymian (oder mehr)
700ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer

In einem Topf die Margarine/Alsan zerlassen und die Karotten mit den Zwiebeln, der Prise Salz und Zucker bei mittlerer Hitze 10 Minuten andünsten. Gelegentlich umrühren.
Thymian und Reis dazu geben und 2 Minuten mit andünsten.
Mit der Brühe auffüllen und 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

Mit einem Pürierstab alles fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

* Die Gnocchi schmecken angebraten und mit einer Lauch-Sahne-Sauce mit Hefeflocken auch sehr gut! *
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Mini-Bagels aus der Dose

Kennt ihr die Brötchen aus der Dose, die es im Supermarkt im Kühlregal gibt? Die man einfach aufploppen lässt, zu Brötchen rollt, im Ofen backt und man dann quasi gaaaaanz frische Brötchen hat?

Und genau die braucht ihr für die Mini-Bagels aus der Dose!

*Beschreibung zum Bild immer unterm Bild*

Ofen auf 200°C vorheizen (oder so, wie es eben auf der Dose steht)

 1. Nachdem ich den Teig endlich aus der Dose befreit habe, hab ich erst einmal versucht, Kugeln zu formen (siehe die beiden ganz links im Bild). Da mir das Ergebnis so aber nicht gefallen hat, hab ich das "rollen" einfach weggelassen und den Teig so genommen, wie er aus der Dose kam (sind ja schon vorgeschnittene, gleichmäßige Teigportionen). In diese "Scheibchen" habe ich mit den Fingern ein Loch gebohrt. Dieser Schritt muss öfters wiederholt werden, da der Teig sehr elastisch ist und immer wieder in seine Ausgangsform zurück will.

2. In einem Topf Wasser erhitzen und die Bagels darin für etwa 1 Minute kochen; nach 30 Sekunden einmal wenden. Mit einem Schaumlöffel heraus holen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Vorsicht, die Roh-Bagels sind jetzt ziemlich matschig und schleimig und kleben fest (das macht aber nichts). Eventuell muss das Loch in der Mitte etwas nachgeformt werden. Etwas trocknen lassen, dann mit Sojacuisine bestreichen und mit Körnern nach Wahl bestreuen. Ich hab Mohn genommen.

In den Ofen und für 15-20 Minuten backen. Immer mal wieder nach den Bagels schauen, weil es sein kann, dass das Loch beim Backen zubäckt; mit den Enden von 2 Rührlöffeln kann man das Loch aber problemlos wieder "aufziehen".

3. Die fertigen Bagels sehen dann so aus, wie die 3 im unteren Teil des Bildes.

Die oberen drei hätten Donuts werden sollen. Ein gutes Beispiel, wie man es NICHT machen sollte: sie waren nicht im Wasserbad, das hat dazu geführt, dass sie beim Backen schnell die eigentliche Brötchenform eingenommen haben und vom Donut-Loch nur noch ein stecknadelgroßes Loch übrig geblieben ist. Da ich das zu spät bemerkt habe, habe ich auch hier versucht mit den Rührlöffelenden das Loch "aufzuziehen", was - gut erkennbar - nicht gelungen ist und ich das ganze Gebäck zerrissen habe. Aus Fehlern lernt man, dieser wird mir nicht mehr passieren.

Die Bagels sind außen knusprig, aber nicht so dass es beim Reinbeißen krachen würde, und innen suuuuper fluffig. Belegt habe ich sie mit Salat, Veggie-Aufschnitt (Aldi Süd) und weil ich morgen kein Schwedisch hab, durfte auch ne Zwiebel mit drauf. Es war UNGLAUBLICH LECKER!



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Samstag, 23. November 2013

Weihnachtsinspiration: Kichererbsenbraten mit Lauchsauce

Das Durchstöbern von eigentlich unveganen Koch- und Backbüchern lässt doch ganz köstlich vegane Gerichte entstehen. Und da Weihnachten naht, könnte dieses Gericht als Inspiration für einen veganen (Weihnachts)Braten dienen.


Für den Kichererbsenbraten:

2 Dosen Kichererbsen (zu je: Füllmenge 400g / 265g Abtropfgewicht)
2 TL Hefeextrakt (Alternativ: Hefeflocken)
100g Toastbrot, in Würfeln
75g gehackte Walnusskerne

1 Zwiebel, in Würfeln
100g Champignons, in Scheiben
70g Mais aus der Dose

6 EL Gemüsebrühe (flüssig; nicht das Pulver ;))
1 EL Petersilie
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Mohn (etwa 1TL)

1 Rolle (275g) veganen Blätterteig (z.B. von Aldi Süd; ich hab den "light" gewählt)
Wasser (oder Pflanzendrink bzw. -sahne) zum Bestreichen

Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Kichererbsen in einem Sieb waschen und abtropfen lassen. Mit einem Mixer die Kichererbsen, den Hefeextrakt, Toastbrotwürfel und die Walnüsse pürieren. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pilze und Zwiebeln etwa 4 Minuten dünsten.
Die pürierte Kichererbsenmasse zu den Pilzen/Zwiebeln geben. Mais, Petersilie und Gemüsebrühe zufügen und alles gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Mohn abschmecken. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
Ist die Masse abgekühlt, mit den Händen alles nochmal verkneten und gegebenenfalls nochmal würzen.

Den Blätterteig aufrollen und die Kichererbsenmasse darauf brotlaibförmig anhäufen. Rundum sollte allerdings 5-7 cm Platz frei gelassen werden. Zuerst an den kurzen Seiten einschlagen, dann an den langen. Die Ränder schön fest andrücken und mit der Seite, an der der Braten geschlossen wurde, nach unten auf ein mit einem angefeuchteten Backpapier belegtes Backblech legen. Die Oberseite rautenförmig einschneiden und mit Wasser (bzw. Pflanzendrink/sahne) bestreichen.

Für 25-30 Minuten bei 200°C backen.


Lauchsauce
1-2 EL Öl
1/2 Lauch in feinen Ringen
300ml Gemüsebrühe

In der Zwischenzeit die Lauchsauce zubereiten. In einem Topf das Öl erhitzen und den Lauch darin 4 Minuten andünsten. Mit der Gemüsebrühe auffüllen, aufkochen und etwa 6 Minuten köcheln lassen.


Dazu einen Salat servieren.



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Freitag, 22. November 2013

Mandel Knusperriegel / Gebrannte Mandeln in Riegelform / Aldi Süd

Oh mein Gott, es schmeckt so unglaublich lecker! 3 Riegel / um die 1,50€ / Aldi Süd
Den Knusperriegel gibt es auch noch mit Erdnüssen, der Mr. Tom sehr ähnlich schmeckt.



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Donnerstag, 21. November 2013

Rote Beete Burger

Mein Rezept für diesen Rote Beete Burger:


Für 9 Patties:

420g Rote Beete
1 Karotte
1 Zwiebel
4 TL Ei-Ersatzpulver
70g Hirse
140ml Wasser
Thymian und/oder andere Kräuter
Salz, Pfeffer
Haferflocken
Paniemehl

Öl

In einem Topf das Wasser erhitzen und salzen. Hirse darin aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen.

Die Rote Beete und die Karotte schälen und fein reiben. Die Zwiebel fein würfeln und alles in eine Schüssel geben. Mit der Hirse, dem Ei-Ersatz und den Kräutern vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Da das ganze bei mir ziemlich nass war, hab ich alles mit Paniermehl und Haferflocken vermengt, bis eine formbare Masse entstanden ist (und ich hab ziemlich viel Paniermehl und Haferflocken benötigt, also lasst euch da nicht von der Menge abschrecken).

Eventuell noch mal nachwürzen und dann 9 Patties formen. In Öl braten.



Die Burgerbrötchen sind ebenfalls selbst gemacht, nach dem Rezept von Attila Hildmann (Vegan-for-Fit-Burgerbrötchen; Rezept gibts im Buch oder in der November/Dezember Ausgabe der "Vegetarisch fit")
- Bei mir allerdings nicht mit Sesam, sondern mit Mohn; und nicht mit hellem, sondern mit dunklem Mandelmus zubereitet -


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Vegan Wednesday No. 33 / No. 66

Heute gibts leider nicht sooooooooo viele Bilder, da ich fast den ganzen Tag unterwegs war, keinen Foto bzw. Handy dabei hatte, usw, usw, usw... aber nächsten Mittwoch gehts los mit meinem Adventsspezial! (dieses Jahr nicht an den Adventssonntagen, sondern unter der Woche, weil da meine Familie öfter beisammen ist als am WE :))

Frühstück:
Ananas-Bananen-Kokos-Smoothie

Mittagessen:
Rote Beete-Patties im Dinkelvollkornbrötchen

Eigentlich mag ich ja keine Rote Beete, aber so langsam taste ich mich an sie heran, und ja, mit Senf schmeckts ganz gut :) * Rezept gibts hier *

und danach: Chips, Süßes & Knäckebrot von IKEA :)
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Veganes aus dem Schwedenshop / IKEA



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Und das lass ich jetzt einfach mal so stehn:




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Dienstag, 19. November 2013

Mir nach, ich folge euch! Oder: Rinderpommes.

Schon irgendwie verwundernd, wie Menschen scheinbar blind irgendwelchen dubiosen Meldungen glauben. Gestern auf FB ging es los. Der erste Post taucht auf: "Rindfleischaroma in McDonald's Pommes". Darunter ein Link und ein Bild einer Mc-Fritten-Tüte. Minuten später: nochmal, und nochmal, und nochmal. Durch diverse vegan-Seiten wird der Link wie ein Lauffeuer verbreitet; in vegan-Gruppen starten wilde Diskussionen. "Ekelhaft", "igitt", "bäääh" und "schade", die Kommentare. "Okay, schaus dir mal an Syrah", mein Gedanke dazu. Ich rufe also besagten Link auf: Die Wahrheit über McDonald's Pommes. Aha. Am Ende des Artikels: Read this article in English: The true ingredients in McDonald's fries. "Okay, den schau ich mir auch noch an." Aha. So ziemlich identisch mit der deutschen Version, nur um länderbezogene Informationen im Einleitungsteil (DE: "Es besteht kein Zweifel daran, dass McDonald´s die unangefochtene Nr.1 der Fastfoodketten in Deutschland ist. Mit der Eröffnung der ersten deutschen Filiale in der Martin-Luther-Straße in München 1971 begann der Siegeszug des großen gelben M und er hält bis heute an." // UK: "There's no doubt that McDonald's has a high stake in the British fast food market, becoming ever-more popular since its arrival to the UK in the 1970s. The first branch of the famous US fast food chain opened in Woolwich, south London in 1974.") ergänzt. Erste Auffälligkeit: Wer ist der Autor dieses Artikels? Im deutschen Text ein anderer als im UK-Text (Cristina Goyanes). Komisch.
Weitere Recherche ergab: Der Artikel erschien im Original am 14. Mai 2013 unter dem Titel "What's REALLY Inside Those McDonald's French Fries?" (Autorin Cristina Goyanes).

Zurück zum "ekel"-Inhaltsstoff. In den Pommes soll also als Zutat Rindfleischaroma enthalten sein, das durch Hydrolyse von Weizen und Milch hergestellt wird. Hm. Okay. Ekelhaft. In der Tat! ABER ist dieses Aroma auch in unseren Pommes in Deutschland? Ein HOCH auf die Zutatenliste, die man sich im Internet ganz einfach anschauen kann! Dort heißt es bei McDonald's Deutschland -  Pommes Frites: Kartoffeln, pflanzliche Öle (Sonnenblumen, Raps), Dextrose, Stabilisator: E450i (Dinatriumdiphosphat) Stand: 16. Oktober 2013 aktualisiert: 13.04.2015 [gesalzen werden die Pommes bekannterweise ja erst nach dem Frittieren, deshalb nicht als Inhaltsstoff aufgeführt].

Bei McDonalds UK sind folgende Inhaltsstoffe in den Pommes (hier: fries) enthalten: Potatoes, Vegetable Oil (Sunflower, Rapeseed), Dextrose (only added at beginning of season).
Desweitern, was ich gut finde, Infos zur Zubereitung: "Prepared in the restaurants using a non-hydrogenated vegetable oil. Salt is added after cooking. Please note our Fries can be cooked in the same oil as the Spicy Veggie Patty which contains: Chickpeas (30%), Batter (Rice Flour, Maize Flour, Maize Starch, Potato Starch, (Stabiliser (Xanthan Gum)), Breadcrumb (Rice Flour, Gram Flour, Maize Starch, Dextrose), Onion (10%), Yellow Split Peas (7%), Potatoes (7%), Vegetable Oil (Sunflower, Rapeseed), Water, Dehydrated Potato, Herbs & Spices (Cumin, Coriander, Garlic, Garlic Powder), Sugar, Salt".

So. Und nun zu den US-McDonald's Pommes (hier: french fries): Potatoes, Vegetable Oil (Canola Oil, Soybean Oil, Hydrogenated Soybean Oil, Natural Beef Flavor [Wheat and Milk Derivatives]*, Citric Acid
[Preservative]), Dextrose, Sodium Acid Pyrophosphate (Maintain Color), Salt. Prepared in Vegetable Oil (Canola Oil, Corn Oil, Soybean Oil, Hydrogenated Soybean Oil with TBHQ and Citric Acid added to preserve freshness), Dimethylpolysiloxane added as an antifoaming agent.
*Natural beef flavor contains hydrolyzed wheat and hydrolyzed milk as starting ingredients.
Stand: 11.08.2013

So. Da haben wirs also, das Natural Beef Flavor.

-- Was aufgefallen? Weder in den Pommes, die man bei McDonald's Deutschland noch bei denen, die man bei McDonald's UK kaufen kann, ist dieses ekelhafte Rinderaroma enthalten. Was will uns das sagen? Der Artikel bezieht sich NICHT auf die Pommes bei uns bzw. UK, sondern NUR und ausschließlich auf die US-Pommes.

Versteht ihr die "Problematik" des Artikels? Die ganze Panikmache ist völlig umsonst. Aber anstatt selbst zu denken bzw. den Artikel zu hinterfragen, springt man lieber auf das bereist gesattelte Panikpferd auf und teilt diesen Artikel munter mal weiter. Ist ja auch einfacher ;) Naja, diese Recherche war enooooorm aufwendig und jetzt muss ich erstmal von dem widerlichen Rinderaromapommespanikpferd flüchten!

Was möchte ich mit meinem Post mitteilen? Ganz einfach: nicht alles blind glauben. Ich möchte McDonald's nicht unterstützen und auch nicht - in welcher Hinsicht auch immer - entlasten. Es ist natürlich jedem selbst überlassen - auch als Veganer - bei McDonald's zu speisen. Ich hab mich vor mehr als 5 Jahren dagegen entschieden und bis zum heutigen Tag hab ich (nein, auch nicht um "nur schnell auf die Toilette zu gehen") keinen meiner zwei wertvollen Füße in diesen "Laden" gesetzt. Und das bleibt auch in Zukunft so!


* also als der Artikel (Die Wahrheit über McDonald's Pommes)  erschienen ist, standen diese Sätze "Dies zumindest trifft auf Deutschland nicht zu. Wenn man den eigenen Angaben des Konzerns glauben kann, dann kommen die deutschen Mc Donald´s Pommes auch ohne das Rindfleischaroma aus." - noch nicht dabei.... oder haben ich und die anderen sie bloß "überlesen"?! *

Hm also ich glaub echt, dass dieser ehow-Artikel nachbearbeitet wurde; hier die ursprüngliche Form des Artikels, den ich so auch gelesen habe: Die Wahrheit über die McDonald´s Pommes - Version 1. Irgendwie etwas "frech", diese Vorgehensweise; erst Gerüchte in die Welt streuen und dann alles still & leise "korrigieren"; wenn man "Mist" gebaut hat, sollte man auch dazu stehen. Meine Meinung. Oder den Leser des Artikels darauf aufmerksam machen; so stehen ja auch die Kommentatoren teilweise ziemlich "doof" da jetzt.


Bei "Unser Essen. Eure Fragen" antwortet McDonalds bezugnehmend auf einen der vielen "Die McD Pommes enthalten Rinderfleischaroma"-Artikeln wie folgend:

"Hey Xyz,

der von dir angesprochene Artikel bezieht sich nicht auf McDonald's Deutschland - auch wenn es so wirken könnte. Wir hier verwenden für unsere Pommes kein Rindfleischaroma. Wir frittieren die Pommes Frites in einer Mischung aus Sonnenblumen- und Rapsöl und verfeinern sie mit einer Prise Salz. Sie sind also tatsächlich komplett vegan."

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Am 22.01.2015 ists mal wieder so weit und die Diskussion beginnt von vorne...

Der Stern berichtet online in seinem Artikel "Das steckt alles in McDonald's-Fritten" zunächst darüber, dass "Veganer demnach bei McDonald's nicht einmal mehr Pommes essen" können (Version von 12:48 Uhr), korrigiert den Artikel später aber: "Veganer können demnach bei McDonald's nicht einmal mehr Pommes essen - zumindest in den USA." Und ergänzt den Artikel mit folgender Anmerkung: "Anmerkung: Die Zutatenliste bezieht sich auf die Zusammensetzung der Pommes frites in den USA. Wie auch das untenstehende Video. In deutschen Fritten von McDonald's befindet sich jedoch auch Dinatriumdiphosphat, das in hohen Dosen zu Krankheiten führen könnte."


Etwas, das wunderweib.de in seinem Artikel McDonald's: Das steckt wirklich in Pommes wohl verpasst hat.... (Stand 20:54 Uhr)



~ Wer die McDonald's Apfeltasche vermisst: Rezept dazu gibts hier, nur besser! ~

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Samstag, 16. November 2013

Haselnussbällchen / Hasselnötsbullar

Für 22 Haselnussbällchen

2dl (Basmati) Reis
2 TL Rapsöl
500ml Wasser, darin
1 TL Gemüsebrühepulver aufgelöst

120g Haselnüsse, fein gerieben
2 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gekocht
50ml Gemüsebrühe*
1 TL Estragon
Kräuter, Salz, Pfeffer

In einem Topf das Öl erhitzen und den Reis darin etwas rösten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen, bis der Reis fertig ist (eventuell wird noch etwas mehr Wasser benötigt).

In einer Schüssel den Reis mit den Kartoffeln und den Haselnüssen mischen und mit einer Küchenmaschine oder einem Pürierstab zu einem möglichst glatten Teig vermengen. (Mit einer Küchenmaschine geht das wahrscheinlich besser, aber ich hab keine. Auch mit dem Pürierstab erzielt man ein gutes Ergebnis!) Falls der Teig zu trocken ist, etwas von der Gemüsebrühe* (die 50ml) zufügen - aber nur schluckweise (ich hab die 50ml beispielsweise nicht gebraucht, da mein Reis sehr feucht war). Estragon, Kräuter, Salz und Pfeffer unterrühren.

Mit den Händen Bällchen formen. Bei mir sind es 22 geworden.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin knusprig anbraten.



Zusammen mit einer Kürbissuppe - köstliche Kombination!



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Freitag, 15. November 2013

Vegane Käsespätzle // Vital

Für 2 Portionen braucht man:

Spätzleteig:
250g Mehl
80g Hartweizengrieß
2 TL Ei-Ersatz(pulver)
1 TL Salz
Pfeffer, Kurkuma, Muskat
280 - 300ml kohlensäurehaltiges Wasser

Für den Spätzleteig die trockene Zutaten vermengen und mit dem Sprudel zu einem zähflüssigen Teig verrühren (ich nehm dazu einen einfachen Kochlöffel). Nun Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und salzen. Mit einem Spätzlehobel/sieb portionsweise die Spätzle in das kochende Wasser drücken. Kurz aufkochen lassen und mit einem Schaumlöffel (zur Not tuts auch ein kleines Sieb) die Spätzle aus dem Wasser holen, kurz abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Fortfahren, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Ofen auf 200°C vorheizen.

Käse:
200ml Hafercuisine
2 EL Hefeflocken
3 Scheiben Wilmersburger classic, in kleinen Würfelchen
180g Wilmersburger Pizzaschmelz * (Alternativ: 220g Pizzaschmelz)
etwas Salz, Pfeffer, Schnittlauch

Hafercuisine mit den Hefeflocken, Salz, Pfeffer, Schnittlauch und nur den Wilmersburger-Scheiben-Würfelchen leicht erhitzen, bis sich der Käse aufgelöst hat. Von der Kochstelle nehmen und den Pizzaschmelz unterrühren.

Fertige Spätzle mit dem Käse-Gemisch vermengen und in eine Auflaufform geben. Für 15-20 Minuten backen.

Mit Salat servieren.


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Vital 
(Ausgabe Dezember 2013, 2,60€)
Weihnachts-Menüs: Klassisch, vegetarisch, vegan - und supervariabel!



Auf S. 78 wird ein komplett veganes Weihnachtsmenü mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert vorgestellt!
Liest sich himmlisch und sieht fantastisch aus! Außerdem befinden sich auf S. 84 Hinweise, wie man das vegetarische Gericht veganisieren kann. :)
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Uuuuund dann noch heute früh in der Stuttgarter Zeitung entdeckt:


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Mittwoch, 13. November 2013

Knödel mit Pilzen in Kokossauce

Puuuh, heute festgestellt: seit 1 1/2 Jahren keine Knödel mehr gegessen. Wie kann denn sowas passieren?!

Für 12 Knödel braucht man:
750g Toastbrot (ich hab das Amerikanische von Aldi Süd genommen; im "normalen" war Butter drin -.-)
1 große oder 2 kleine Zwiebeln (ich hatte eine kleine weiße und eine kleine rote)
Petersilie (so viel, wie ihr wollt)
etwas Öl
500ml Sojadrink naturell
2 Ei-Ersatz, nach Packungsanleitung zubereitet
Salz, Pfeffer

Das Toastbrot in kleine Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Zwiebeln würfeln, Öl in einer Pfanne erhitzen, und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Petersilie dazu geben und etwas mit"braten". Auf die Toastwürfel geben. Sojadrink erhitzen und den Ei-Ersatz einrühren. Ebenfalls über die Toastwürfel geben. Und jetzt einfach etwas ziehen lassen (10-20 Minuten; es muss zunächst nicht umgerührt werden).
Nach Ende der Ziehzeit mit Salz und Pfeffer würzen, alles zu einem Teig verkneten und Knödel formen. Kochwasser aufsetzen (großer Topf), Wasser salzen, Temperatur zurück stellen (mittlere Temperatur, das Wasser sollte nicht mehr kochen) und die Knödel vorsichtig in das Wasser geben. 12-15 Minuten ziehen lassen. Aus dem Wasser nehmen und servieren.

Pilze in Kokossauce
600g Champignons
1 kleine Zwiebel
2-3 EL Petersilie
etwas Öl
1/2 Dose Kokosmilch
1 TL Currypulver
Salz, Pfeffer, Muskat

Champignons in kleine Scheibchen schneiden, die Zwiebel würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Pilze und Petersilie zugeben. Unter ständigem Rühren die Pilz-Zwiebel-Mischung erhitzen. Etwas Salz zufügen, damit die Pilze wässern und nichts anbrennt. Mit der Kokosmilch ablöschen und mit den Gewürzen (Curry, Salz, Pfeffer, Muskat) abschmecken.


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