Dienstag, 31. Dezember 2013

Silvester 2013

Nachdem die Hundis hoffentlich lärmschonend den Jahreswechsel mit meiner Schwester und ihrem Freund im Garten verbringen, den Katzen es scheinbar nichts ausmacht - lucky Pauli, der eh kaum was hört - warte ich nun sehnsüchtig darauf, dass 2013 endlich Geschichte ist. Ein bisschen muss ich noch warten. Eigentlich würd ich mal liebsten jetzt schon den ganzen Sekt leer trinken und alles aufknabbern, was ich gebacken habe, aber meine Eltern bestehen drauf, dass man damit erst um 23 Uhr anfängt (eyyy nich schlecht, da läuft P!nk im Fernsehen^^). Naja. Und da dieses Jahr außer meinen Eltern keiner mit mir Silvester feiern will *mimimi*.... ist das schon okay so :) ;)

Ich hab gebacken! Zu viel für 2^^

links: mehr als geplante Räuchertofu-Käse-Hörnchen; unten: Käse-Petersilie-Taler und rechts unten Käse-Mohn-Taler.

und Käse-Kümmel-Schnecken (Form: IKEA Drömmar.) Der Versuch, den Käse so hinzubekommen, wie bei den vegetarischen, die ich für meinen Papa gebacken habe, blieb erfolglos. Ich hab etwas Sojacuisine direkt mit Wilmersburger Pizzaschmelz vermengt und anschließend auf die Hefeteig-Plätzchen gelegt. Das Ergebnis sieht man auf dem Bild. Vielleicht reicht auch einfach die Backzeit von 15 Minuten nicht aus, um den Käse so zu schmelzen (Pizza & Lasagne, etc. sind bei mir wesentlich länger im Ofen). Aber schmeckt echt lecker!

Und für Neujahr gibts rosa-Zuckerguss-Schweinchen <3


Ich werde heute Nacht in mein 10. vegetarisch/vegan Jahr rutschen. Ich weiß gar nicht, wie ich mich eigentlich dazu entschlossen habe, vegetarisch zu leben. Es ist einfach so passiert. Eines Tages stand es einfach fest: ich will kein Fleisch, keine Wurst, kein Fisch und keine Gelatine mehr essen - obwohl ich davor echt fast jeden Tag mein Wurstbrot gegessen habe und auch beim Grillen nicht vor 2, 3 Roten Würsten zurückgeschreckt bin. Und es hat geklappt. Ich bin stolz auf mich - ganz ehrlich.

Okay, ich gebs auch offen zu: vielleicht fiel es mir auch deswegen so leicht, weil ich "vorbelastet" bin. Meine Schwester & meine Mama sind beide schon eeeeeeeeeeeewig Vegetarierinnen, und vielleicht ist das alles heimlich im Unterbewusstsein geschehen...blablabla... an der Zimmertür meiner Schwester hing ein Plakat mit einem Schweinchen drauf und dem Schriftzug "Hatte Ihr Essen ein Gesicht?". Jedes Mal, wenn man zur Wohnung rein kam oder sie verlassen hat, musste man das zwangsläufig lesen.

Egal was es war, was mich dazu veranlasst hat, zunächst vegetarisch zu leben und seit Mai 2012 dann vegan, es war und ist und wird immer das beste sein, zu dem ich mich entschieden habe.

An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mich so akzeptiert haben, wie ich bin. Meiner Familie, meiner Oma, meinem Onkel & meiner Tante, meinen Freunden, dass sie niiiiiiiemals irgendeinen dummen Spruch gerissen haben - aus Berichten in verschiedenen Vegan-Gruppen kann ich quasi nur erahnen, wie belastend ein ablehnendes Verhalten im Familen-, Freundes- und Bekanntenkreis sein kann. All diejenigen, die wegen ihrer Ernährungsweise diskriminiert werden, wünsche ich im Jahr 2014 viel Kraft und die Einsicht derer, die einen deswegen blöd anmachen.

2014 wird erstmal ein neuer Mixer gekauft - OmniBlend! Und das "Vegan For Fit"-Buch von Attila Hildmann..... wisster bescheid^^.


Und zum Schluss: Ich wünsche euch allen von Herzen einen Guten Rutsch ins Jahr 2014! Möge das Neue Jahr euch alles bringen, was ihr euch von Herzen wünscht und euch zu innerer Zufriedenheit führen. :*

Ganz besonders liebe Grüße
Syrah ♥
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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Weihnachten 2013

Heiligabend 2013

Das gabs bei "uns" - genauer gesagt bei meiner Mama, meiner Schwester und mir - an Heiligabend:
Kartoffelsalat mit Taifun Mini-Wiener. Und ich hab mal wieder festgestellt, dass ich mich an diesen Dingern tatsächlich zu Tode essen könnte!


 Zum Kaffee gabs Stollen-Muffins:




Uuuuuuuuund Geschenke gabs natürlich auch :D
Viele Süßigkeiten (vor allem Mon Cheri; die vollen Packungen stapeln sich schon im Keller - mittlerweile sind es 6^^) und Manner-Waffeln; also meine Verwandtschaft achtet schon drauf, dass es vegan ist; nur macht bei vielen Sachen das Butterreinfett einen Strich durch die Rechnung (und ich will & kann nicht von ihnen verlangen, dass sie stundenlang vor irgendwelche Regalen rumstehen und Inhaltslisten studieren) - die unveganen Sachen bekommen einfach meine Schwester & mein Papa :)

2 Bücher gabs auch noch: The Gentle Chef Cookbook & The Non-Dairy Formulary von Skye Michael Conroy.


The Gentle Chef Cookbook: 252 Seiten (ca. 16€)
The Non-Dairy Formulary: 156 Seiten (ca. 11€)

Vollgepackt mit Informationen und Rezepten (ohne Bilder; aber die kann man sich ja online ansehn... besser nicht, wenn man die Bücher nicht zur Hand hat.. es sieht alles so verdammt lecker aus!)

1. Weihnachtsfeiertag 2013

Bevor ich jetzt übers Essen schreibe: vor meinem Fenster zwitschern die Vögelchen so laut und wunderschön, man könnte meinen, der Frühling kommt! Vogelkonzert ♥

Seit letztem Weihnachten, da habe ich nämlich das Rock'n'Roll-Veganer Kochbuch von Jérôme Eckmeier bekommen, wollte ich die Rouladen nachkochen. Irgendwann im September habe ich dann beschlossen, dass es das Weihnachtsmenü 2013 werden sollte. Big Steaks bestellt, beim Erdi nach bezahlbaren veganen Rotweinen Ausschau gehalten, im Oktober dann im Prospekt fündig geworden und zugeschlagen. 

Und so reihe ich mich ein, in die scheinbar unendlich lange Liste der an Weihnachten "Jérôme-Eckmeier-Rouladen-Esser":

Tadaaaa! Sehr lecker und sehr sättigend, eine Roulade pro Person reicht vollkommen aus. So hab ich heute, am 2. Weihnachtsfeiertag, noch eine Roulade zu essen. Yammi! Nur etwas "faserig" das Ganze; aber geschmacklich und vom Aussehen her top!

Und ein Gläschen Wein - und ich merk wieder einmal, dass Wein und ich keine Freunde werden - aber diese Farbe... wunderschön!


Der Wein: Le Primeur von Gilles Louvet. Mehr kann ich zum Wein auch nicht sagen, da ich mich mit Wein überhaupt nicht auskenne. Ich glaub, die Flasche hat zwischen 4 und 6 € gekostet.



So. Weihnachten überstanden. Jetzt freu ich mich schon aufs Backen für Silvester und mach xxx Kreuze, wenn dieses "Fest" auch vorüber ist.... ich mag dieses "Geballer" nämlich nicht. Aber ich mag Wunderkerzen :D
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Montag, 23. Dezember 2013

Stollen-Muffins

für 8 Stück:

Teig:
220g Mehl (hier: Dinkelmehl; eventuell etwas mehr)
30g Zucker
3/4 Päckchen Backpulver
1/2 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Lebkuchengewürz
130g Sojaquark (sprich: abgetropfter Sojajoghurt z.B. Alpro; 130g als abgetropftes Produkt)
4 EL Sojadrink
4 EL neutrales Öl
*
15g gehackte Mandeln
Schale von einer 1/2 Zitrone
30g Marzipan, in kleinen Würfeln

zum Bestreichen:
20g vegane Butter (z.B. Alsan)
etwas Puderzucker

Ofen auf 150°C vorheizen.

Alle Zutaten für den Teig bis * mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Mandeln, Zitronenschale und Marzipan unterrühren. Nun mit den Händen alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten; gegebenenfalls Mehl unterkneten - der Teig sollte nicht klebrig sein!

Ein Muffinblech mit Papier-Muffinförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig darin verteilen.
Für 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen; klebt nichts am Stäbchen Muffins rausholen.

Alsan schmelzen und die heißen Muffins damit bestreichen und gleich mit Puderzucker bestäuben.





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Der Tag vor Heiligabend 2013...

.... und ich bin ja mal so gaaaaaaaaar nicht in Weihnachtsstimmung :)

Bei den Temperaturen ist das ja auch irgendwie verständlich; heute Mittag beim Gassi gehen mit Donna habe ich mich gefühlt, als sei es April und die nassen Stellen auf dem Asphalt sind die Überreste vom Schnee, den die Sonne weg geschmolzen hat. Bestärkt wurde dieses Gefühl durch Eltern, die mit ihren kleinen Kindern Fahrradtouren unternommen haben.

Immerhin bin ich meinem Vorsatz, dieses Jahr keine Plätzchen zu backen, treu geblieben. Stattdessen gab es ja verschiedenste Kuchen, Küchlein und andere Gebäck-Varianten.


 Überraschungskuchen "Tannenbaum"  Tannenbaum-Flammende-Herzen
 Rentier-Muffins mit Apfel-Zimt-Marzipanfüllung  Weihnachtlicher Kuchen


Heute habe ich dann beschlossen, noch etwas zu backen: Stollen Muffins für den Kaffee, damit ich auch was zu essen habe :D

Irgendwas sollte da noch drauf. Da aber der Schablonen-Kakao-Bestäubungsversuch scheiterte, bleiben die Verbliebenen schneeweiß.

Desweiteren kommt mit zu Oma:
Wir essen zum Mittag morgen Brot mir leckerem Belag - der Pudding dient als Eis-Ersatz (für alle Fälle; man weiß ja nie) - Stollen-Muffins & Taifun Mini-Wiener für den Kartoffelsalat am Abend. Hunger!


Bei uns zum Mittagessen gab es Flammkuchen in 3 Variationen:

Mein Favorit: mit Zwiebeln und Lauch.

Mit Paprika.

Und mit Pilzen.

Auf allen dreien: Abgetropfter Provamel-Joghurt und Wilmersburger Pizzaschmelz.


~ Und ich hab spontan noch etwas gebastelt: Mini-Christbaumkugel-Ohrringe:

Ach, sind sie nicht wunderhübsch?! :P


Und zum Schluss des Posts wünsche ich euch allen wunderbare Weihnachten!
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Sonntag, 22. Dezember 2013

Weihnachtlicher Kuchen

So, hab ichs also doch noch geschafft, vor Weihnachten wieder halbwegs gesund zu werden! Eigentlich wollte ich mich heute ans Experiment vegane Käsetortellini wagen, aber da mein Geschmackssinn doch noch nicht ganz wieder hergestellt ist, verschieb ich das einfach. Soooo, zurück zum Weihnachtlichen Kuchen. Ursprünglich sollte er eine Linzer Torte werden. Da ich aber das gelingsichere Rezept verlegt habe, musste ich googlen und mich für dieses hier entschieden: http://www.kuechengoetter.de/rezepte/Torten/Linzer-Torte-1349428.html. Naja, eine Fehlentscheidung, wie sich später herausstellen sollte. Veganisieren ist ja kein Problem. Vielleicht schmeckte die Torte auch etwas "anders", weil ich den Zucker mit Agavendicksaft ausgetauscht habe? Kann ich mir aber irgendwie nicht so vorstellen....


Vom restlichen Teig hab ich dann noch Engelchen und Sternchen ausgestochen und anstelle des sonst üblichen Streifenmusters verwendet. Sieht hübsch aus und mit "meinem alten" Rezept hätte sie auch zuckersüßweihnachtlichperfekt geschmeckt. :)
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Sonntag, 15. Dezember 2013

Kartoffeln, Kartoffeln und nochmal Kartoffeln - DIY-Pommes & Kartoffelröllchen in Haselnusspanade

Ich hab soooo richtig Lust auf Kartoffeln! Und da im Keller noch gut 1 1/2 Kisten vom Garten lagern, dachte ich mir so... WHY NOT?!

Und da ich beim Aufräumen des Kellers vor 2 Wochen einen uralten, aber scheinbar nie benutzen Gemüseschneider gefunden habe - so ein Gerät, mit dem man einen Apfel entkernen und zeitgleich in Schnitze schneiden kann & 2 Aufsätze für Pommes - hab ich mir gedacht: Pommes machste jetzt mal selber! Dass das gut funktioniert - auch ohne vorfrittieren etc., etc., etc... hab ich schon bei den potatoe wedges festgestellt.

Also 4-5 mittelgroße Kartoffeln geschält und erstmal mit dem größeren der beiden Pommes-Aufsätze rumprobiert. Man muss schon etwas gefühlsvoll an die Sache ran gehen; ich finde, dass ganze Plastik macht nicht gerade den stabilsten Eindruck. Aber es hat alles wunderbar funktioniert! Zwar etwas dick für Pommes, aber lecker!

Gestern Abend dann wieder: Pommes. Wieder 4-5 mittelgroße Kartoffeln geschält und mit dem kleineren Pommes-Aufsatz bearbeitet... und siehe da: perfekte Roh-Pommes!

Das tolle an diesen Rohpommes ist, man kann seine eigene Öl-Gewürz-Mischung zusammenstellen; und man benötigt wirklich wenig Öl dazu!

1/2 - 1 EL Öl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Oregano und 1/2 Zwiebel - meine Wahl fiel auf diese Mischung. Zusammen mit den Pommes in einen Gefrierbeutel oder in eine Schüssel geben, die mit einem Teller bedeckt wird, und dann kräftig schütteln, sodass alle Pommes etwas abbekommen.

Ofen auf 180-200°C vorheizen; Pommes auf ein Backblech schütten und verteilen und dann nur noch warten... so 30 - 40 Minuten; zwischendurch immer mal wieder einen Blick drauf werfen und wenden.

Nicht spektakulär - dafür aber lecker, lecker, lecker! Ich überlege mir echt, die jetzt immer so zu backen - goodbye TK-Pommes?!


Kartoffelröllchen in Haselnusspanade

Eigentlich sollten es Kroketten werden, weil ich echt schon seit bestimmt 2 Jahren keine Kroketten mehr gegessen habe (ich weiß, es gibt vegane, aber wenn ich vor denen stehe, erscheinen sie mir umgeben von all denen, die Milch und/oder Ei enthalten, dann doch etwas teuer (oder das Preisschild fehlt gänzlich....).

Ich wollte ich auch nicht frittieren, sondern im Ofen backen können. Ja, welch Ansprüche, ich weiß... ich bin schlimm^^.


Rezept für 2 Portionen:

Teig:
300g Kartoffeln
1 Ei-Ersatz (angerührt)
1 EL Mehl
1/2 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer, Muskat

Kartoffeln schälen und Kochen. Durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Ei-Ersatz, Mehl, Speisestärke, Salz, Pfeffer und Muskat dazu geben und alles zu einem Teig kneten. Zu 3 in etwa gleich lange und dicke Rollen formen und alle 2cm ein Stückchen abschneiden (oder zunächst kleine Mengen aus dem Teig picken, daraus Rollen formen).

(wenn man es etwas ausgefallener haben möchte, kann man in den Teig beispielsweise Zwiebeln oder Schnittlauch einarbeiten... oder beides)



Panade:
warmes Wasser
Mehl
Ei-Ersatz

Weckmehl
gemahlene Haselnüsse

In einem Teller das Mehl und den Ei-Ersatz mit dem Wasser zu einer dickflüssigen Masse anrühren.
In einem 2. Teller das Weckmehl mit den Haselnüssen vermengen


Die Kartoffelrollen zunächst in die Mehl-Wasser-Mischung geben und anschließend in der Weckmehl-Haselnuss-Mischung wenden, sodass die Rolle rundum bedeckt ist.

Auf ein Backbleck setzen und etwas mit Öl bepinseln (ein Öl-Spray wäre hier wohl super für geeignet - hab ich aber nicht. Also hab ich mit einem Backpinsel für jede Rolle einen kleinen Klecks Öl auf das Backpapier gesetzt und diese darin gedreht:)

20 Minuten backen lassen; oder eben so lange, bis der gewünschte Bräunungsgrad der Röllchen erreicht ist.


Und da ich mich wieder nicht entscheiden konnte, welches Bild ich nehmen soll, gibts einfach beide. Dazu, wie man erkennen kann: Bohnen!

- in den letzten 10 Minuten im Ofen haben sich meine Röllchen leider etwas verformt und sind zu, äääh, unförmigen Röllchen mutiert. Aber am Geschmack ändert das ja nichts :) Ich nenn sie auch nicht bewusst "Kroketten", weil viele damit ja etwas "knusprigeres" verbinden; meine knuspern war auch, aber nicht so, wie die, die man sonst kennt). Aber wenn man sie frittiert, ja dann würde ich sie Kroketten nennen! -
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Donnerstag, 12. Dezember 2013

Luciadagen & Lussekatter!

Morgen ist Freitag, Freitag der 13. In Schweden wird am 13. Dezember immer der "Luciadagen", das Lichterfest gefeiert. Mädchen tragen an diesem Tag weiße Kleider und einen Lichterkranz auf dem Kopf.

Alles, was man sonst noch über Lucia und den Luciadagen wissen muss, kann man in diesem wunderbaren (ich liiiebe es) Video sehen:


Swedish Lucia For Dummies from Sweden on Vimeo
.
Und da isser wieder, mein Ohrwurm -.-

Da ich aber nicht in Schweden bin und morgen früh auch keine weiß gekleidete Lucia mich wecken und mir Lussekatter ans Bett bringen wird, hab ich mir eben selbst welche gebacken.


Und damit das Ganze auch etwas "schwedisch" angehaucht ist: mein Pseudo-Dalahäst & ein beklebtes Rentier-Elch-Glas. Und natürlich im Vordergrund: die Lussekatter.


Lussekatter

für 12 Stück

0,2g Safran(pulver) - mehr lässt mein Geldbeutel nicht zu
1 Tütchen Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische)
100g Zucker
150ml Pflanzendrink
1 Ei-Ersatz
85g Margarine
1/2 TL Salz
375g Mehl

Zum Bestreichen: Pflanzencuisine und Wasser
Zum Bestreuen: Hagelzucker oder Rosinen (ich mag keine Rosinen; deshalb der Zucker)

Safranpulver, Zucker, Salz und Mehl in eine Schüssel geben und vermengen. Pflanzendrink erwärmen und Margarine darin schmelzen. Ei-Ersatz anrühren und alles zu der Mehlmischung geben. 10 Minuten verkneten.
Teig an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Teig in 12 möglichst gleichgroße Stücke teilen und zu 10cm langen Rollen formen. 10 Minuten gehen lassen.

Die Rollen zur doppelten Länge ausrollen und die Enden in entgegengesetze Richtungen aufrollen (wie ein "S"). 90 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 220°C vorheizen.

Mit dem Pflanzencuisine-Wasser-Gemisch bepinseln und in die Schnecken jeweils etwas Hagelzucker streuen (und festdrücken) oder eine Rosinen hinein setzen.

Die Lussekatter 5-7 Minuten backen.
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Rentier-Muffins mit Apfel-Zimt-Marzipanfüllung

Für 10 Rentier-Muffins

Teig
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1/2 TL Natron
3 EL Kakaopulver
1 Ei-Ersatz
170g brauner Zucker
80ml Öl
200g Sojajoghurt
50ml Sojamilch, (eventuell etwas mehr, wenn der Teig zu trocken sein sollte)

Füllung:
2-3EL Apfelkompott (frisch zubereitet oder aus dem Glas)
Zimt (Menge nach Belieben)
50g Marzipan oder Persipan

Geweih:
Zartbitterkuvertüre oder Kuchenglasur "Kakao" von Aldi Süd

Schokoglasur:
85g Puderzucker
1,5 EL Kakaopulver
2 EL Sojadrink
etwas gemahlene Vanille (kein Vanillezucker)
1 Prise Salz

Weiße Glasur:
30g Puderzucker (+eventuell etwas mehr)
1/2 EL Sojadrink (Achtung: muss ein wirklich weißer Sojadrink sein! Hab zuerst einen Zuckerguss mit dem Sojadrink von Aldi Süd angerührt, der wurde dann gelblich - unschön! Tipp: mit Sojacuisine klappt das auch und es wird schön weiß)

Schokodrops für die Augen (z.B. von Ruf)
5 rote Jelly Beans von Haribo

Außerdem: 10 Muffinförmchen, eine Spritze (Apotheke), Spritzbeutel / Gefrierbeutel


Die Arbeitsschritte:

Den Ofen auf 190°C vorheizen.

Ich hab mit den Geweihen angefangen. Eine Schablone von Geweihen anfertigen und unter das Backpapier legen. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und mit einer Spritze aufziehen. Zuerst die Geweihe damit umranden, dann innen ausfüllen. Am besten über Nacht richtig gut durchkühlen lassen; Alternativ: im Gefrierfach erkalten lassen.



Für die Rentier-Nasen 5 Jelly Beans von Haribo in der Mitte durchschneiden:


Jetzt den Teig zubereiten:

Mehl, Backpulver, Natron und Kakao mischen.
Ei-Ersatz, Zucker und Öl schaumig rühren, Sojajoghurt und Sojadrink vermengen und zugeben.
Mehlmischung sieben und unterrühren.

Und dann die Füllung:

Apfelkompott mit Zimt und Marzipan/Persipan verkneten. Sieht zugegeben etwas unappetitlich aus, schmeckt im Muffin aber sehr gut.

Muffinblech mit 10 Muffinförmchen auslegen, jeweils einen EL vom Teig einfüllen, einen TL der Füllung in die Mitte geben und einen weiteren EL Teig in die Form geben. Die weiße Füllung sollte im Idealfall komplett vom Teig eingeschlossen sein. Bleibt Teig übrig, einfach auf die restlichen Förmchen verteilen (oder auslöffeln... auch im Rohzustand lecker!)

Für 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und auskühlen lassen (bei der Kälte am besten auf dem Balkon, der Terrasse oder im Keller. Dann gehts schneller!)


Sind die Muffins dann kalt, die Schoko-Glasurmasse anrühren:

Puderzucker mit dem Kakaopulver vermischen und in eine Schüssel sieben. Gemahlene Vanille und die Prise Salz dazu geben und mit dem Sojadrink anrühren.
Entweder die Muffins da rein tunken (hat beim ersten ganz gut funktioniert; bei dem zweiten dann weniger gut) oder die Masse mit einem Löffel auf den Muffins verteilen. Eine rote Jelly Beans Hälfte auf die noch weiche Schokoglasur setzen und etwas andrücken. Fest werden lassen.


Für die Augen mit dem Puderzucker und dem weißen Sojadrink eine Zuckermasse (weiße Glasur) anrühren, die nicht zu flüssig sein darf (weil sonst alles verläuft. Bei mir hatte die Zuckerglasur erst im 3. Anlauf die richtige Konsistenz). In eine Spritzbeutel bzw. Gefrierbeutel füllen (beim Gefrierbeutel dann ein Eckchen abschneiden) und je Muffin 2 Punkte aufspritzen und mit jeweils einem Schokodrop verzieren. Fest werden lassen.

Ganz zum Schluss die Geweihe anbringen: dazu an der gewünschten Stelle einfach mit einem Messer einen Schlitz einritzen und das Geweih vorsichtig hinein schieben.


Bilder =)

Ein Blech voller Rentiere!

....mit Füllung.
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Vegan Wednesday No. 36 / No. 69

Heute war ich auf dem Weihnachtsmarkt und habe dort eine Deie (regionale Spezialität; ähnlich wie ein Flammkuchen) gegessen, der mit Seidentofu, Soja-Rahm und Schnittlauch belegt war und sowas von unglaublich super lecker geschmeckt hat, dass ich glatt 10 Stück davon essen könnte. Preislich liegt die Deie bei 4,50€, was ich für okay halte; außerdem war der "Deie-Bäcker" überaus freundlich, nett und gut gelaunt. Gegenüber, im mittelalterlichen Teil des Weihnachtsmarktes, befand sich ein Stand mit Stockbrot, von dem ebenfalls eines, nämlich das pikante mit Paprika, vegan waren. Preis: 3,00€. Auch seeeeehr lecker.
Alle oben genannten Köstlichkeiten sind seitens des Verkäufers als "vegan" ausgezeichnet! Subber Sach!

Die Fritz Kola (nicht vom Weihnachtsmarkt) hab ich dann weihnachtlich mit einer selbstgehäkelten Mädchen-Weihnachtsmütze dekoriert, um etwas weihnachtliche Stimmung zu verbreiten! Ho, ho, ho!

Dann bin ich noch in den in der Adventszeit allwöchentlichen Backwahn verfallen (zur Erinnerung: dieses Jahr keine Plätzchen, dafür andere, vielleicht etwas aufwändigere, Backaktivitäten).

Da ich vor 3 Jahren schon einmal (damals aber noch vegetarisch) Rentier-Muffins gebacken habe, diese aber total versüßt und ekelhaft waren (ja, ich gestehs mir nach 3 Jahren jetzt auch endlich ein, nachdem am weihnachtlichen Abendmahl alle ihre Gesichter verzogen haben - Danke!), hab ich dieses Jahr einfach vegane aus zuvor mehrfach erprobtem Grundmuffin-Schokorezept gezaubert. Wirklich viel Arbeit, aber hat sich diesmal echt gelohnt: nicht zu süß, super schokoladig und fluffig, vom Aussehn her zwar noch etwas ausbaufähig - aber hej, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Ich find sie trotzdem alle total putzig und liebenswert, und wenn sie mich so mit ihren Äuglein ansehen, fällt es mir echt schwer, sie anzuknabbern!

- mit Schokoschneemann!


Rezept: Rentier-Muffins mit Apfel-Zimt-Marzipanfüllung

Und ich hatte Besuch von 3 supersüßen Rentier-Hunden! Was es so alles gibt :D

Donna, Lucy und Kiri ♥♥♥
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Samstag, 7. Dezember 2013

Futterglocken für die gefiederten Freunde :)

Ich mag Menschen nicht, die es nicht wertschätzen, wenn man etwas für sie tut. Ja, solche Leute soll es tatsächlich noch geben. Leider. Und es trifft mich jedes Mal aufs Neue, - glaube ich doch nach wie vor an das Gute im Menschen - wenn mir so etwas passiert. Zwischen Wut und maßloser Enttäuschung versuch ich mich dann eben so gut wie es geht, irgendwie abzulenken. In der kalten Jahreszeit gelingt mir das besonders gut mit dem Basteln von Futterglocken für die gefiederten Freunde, die in dieser Kälte draußen tagtäglich um ihr Leben kämpfen. Ich bin eindeutig FÜR das Füttern von Wildvögeln, da der Mensch sich immer mehr ausbreitet und der natürliche Lebensraum der kleinen und großen Piepmätze immer mehr schrumpft. Zudem verlieren gerade Meisen in einer kalten Nacht 10% ihres Körpergewichtes, weil sie sich warm halten müssen und somit Energie verbrennen. Es ist also wichtig, dass sie ein fettreiches Frühstück bekommen.

Für die Futterglocken braucht ihr:

- Tontöpfchen (9cm im Durchmesser, 8cm in der Höhe)
- Wintervogelfutter / Streufutter
- Kokosgarn oder ähnliche Garne (z.B. von Hornbach, 15m für 2,25€)
- Frischhaltefolie
- rein pflanzliches Fett (z.B. Kokosfett)
- Schere
- eventuell einen Schuhkarton o.Ä.

Vorbereitung:
1. Ca. 80cm Garn abschneiden. Fürs Aufhängen eine Schlaufe knoten; auf der anderen Seite reicht ein einfacher Knoten aus.

2. Topf mit Frischhaltefolie auskleiden und mit der Schere ein Loch durch die Folie bohren.

3. Mit der Schlaufe voran durch das Loch stecken...

... so sollte das ganze dann aussehen.

4. Ich steck die vorbereiteten Tontöpfe immer in einen Karton, der mit Löchern versehen ist. Ich find es so einfach praktischer, denn die Aufhänge-Schlaufe befindet sich im Inneren des Kartons und ist somit "nicht im Weg"; außerdem stehen die Töpfchen so sicherer.


Die Mengenangaben reichen für 3 Töpfchen:

In einem Topf 250g Fett erwärmen, aber nicht kochen. 350g Futter einrühren und bspw. auf dem Balkon etwas abkühlen lassen (das Fett verwandelt sich in eine milchig-trübe Masse). Das ganze sollte zwar fest, aber noch nicht zu fest sein; wird die Füllung zu warm eingefüllt, kann es sein, dass das gesamt flüssige Fett durch das Loch im Topf davon fließt, was eine riesige Sauerei verursacht.
Nun gibt man das Gemisch portionsweise in die Töpfchen und drückt es fest hinein. Über Nacht gut durchkühlen lassen und in der Frischhaltefolie lagern.

Zum Herauslösen hab ich noch einen Tipp für euch: nicht an der Schnur unten ziehen, sondern so:

Ihr haltet die Glocke mit der Öffnung, nach unten und "schiebt" mit der Schlaufe in Pfeilrichtung das ganze vorsichtig nach unten.

Vor dem Raushängen unbedingt die Folie entfernen.


Die Töpfchen und die Schnüre (+ eventuell die Folie) kann man wiederverwenden; also sind diese Investitionen einmalig.

* Auch eine wundertolle Sonntag-Nachmittag-Beschäftigung mit Kindern *

Es ist einfach wunderschön die Vögelchen dabei zu beobachten, wie sie sich langsam ran tasten und die Glöckchen von Tag zu Tag weniger werden. Vielleicht entdeckt man auch den ein oder anderen Gast, den man zuvor noch nicht wahrgenommen hat. Letztes Jahr zum Beispiel hat mich ein Rotkehlchen, ein Bergfink und ein Wintergoldhähnchen (mit 9cm Körpergröße der kleinste Vogel Europas) besucht, die ich in freier Wildbahn noch nie bewusst wahrgenommen habe.

Ich bin damit noch ein Weilchen beschäftigt und werde dieses Jahr wieder unzählige Töpfchen befüllen, denn ich habe 3 Gärten zu versorgen :)
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Mittwoch, 4. Dezember 2013

repost: Schlemmer-Tofu mit Kräuterknusperkruste

Ofen auf 180°C vorheizen.

Schlemmertofu:
400g Naturtofu
1 Päckchen "Heringsgewürz" von Osmann (bzw. Fischgewürz von Fuchs)
3-4 EL Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer, 1 TL Speisestärke

Den Tofu mit den Händen zerbröseln, das Heringsgewürz und Öl dazu geben und alles zu einer Masse verkneten. Salzen, pfeffern, die Speisestärke zugeben und noch mal kneten.

Kruste:
160g Margarine
1 Zwiebel in feinen Würfeln
Gewürze: 1 TL Thymian, 1 TL Majoran, 2 EL 8-Kräuter-Mischung (Aldi Süd; TK)
1 EL Zitronenschalenabrieb (getrocknet), 1 EL Pfeffer, etwas Salz, 1/2 TL Knoblauchpulver
einige Spritzer Zitronensaft
Semmelbrösel

Margarine in einer Pfanne schmelzen, Zwiebeln darin glasig dünsten. Nun die Kräuter und den Zitronensaft zugeben und mit Hilfe der Semmelbrösel zu einer dicklichen Masse verrühren.

Die Tofumasse in eine leicht gefettete Ofenform drücken, die Krustenmasse darauf verteilen und bei 180°C für ca. 25-30 Minuten im Ofen backen, bis die Kruste dunkler geworden ist.

Bilder:




vom 21. August 2013; mit Salzkartoffeln und Bohnen


vom 04.12.2013; mit Kartoffelecken und Spinat; zusätzlich noch dünne Essiggurken-Scheibchen zwischen Tofu und Knusperkruste. Schmeckt so etwas "spritziger".

--- Ich möchte darauf hinweisen, dass ich mit dem Schlemmer-Tofu nicht ein Fischgericht (z.B. à la Bordelaise o.Ä.) imitieren möchte, sondern der Tofu für sich alleine stehen möchte. Also nicht wundern, wenn es nicht "fischig" schmeckt, das ist so gewollt ----

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Vegan Wednesday No. 35 / No. 68

(Bilder zum Frühstück werden nachgereicht, befinden sich gar auf irgendeiner Speicherkarte oder irgendwo auf meinem anderen Lappi *nööööörv* - und ich bin grad zu faul zum Suchen)

Frühstück: Laugenbrötchen mit DIY-Leberwurst. 
Ohhh wie lecker! Dazu: Smoothie mit Ananas-Bananen-Kokos-Smoothie.

Mittagessen: Schlemmer-Tofu mit Kräuterknusperkruste, Spinat und Kartoffelecken


Der repost zum Rezept: Schlemmer-Tofu mit Kräuterknusperkruste

Zum Kaffee:

Da ich dieses Jahr keine Weihnachtsplätzchen backen werde, weil a) die bei mir eh keiner isst (weil gerade alle etwas komisch drauf sind o.O nach dem Motto "ist ja nur vegan, ich ess aber nur vegetarisch" - verstehe wer will.... :( ) und b) ich keine Lust habe und c) oh mein Gott, soooo viel "Butter", soooo viel Zucker... *schluck* okay.... ich würde die ganze Zeit nur futtern und das will ich dieses Jahr ausnahmsweise mal nicht (und d) weil sie bei mir einfach nicht schön werden ;)).

Ich hab mir dieses Jahr vorgenommen einmal in der Woche eine besondere Leckerei zu backen, entweder Kuchen oder was ganz anderes. Letzten Vegan Wednesday  war es ja der Überraschungskuchen "Tannenbaum", heute sinds: 

Tannenbaum-Flammende-Herzen mit Spekulatiuscreme-Füllung und Schokogirlanden-Zuckerdeko :D



Eingefärbt mit Wilton "Leaf green". Hat echt lecker geschmeckt, allerdings sendet Auge an Hirn: "es ist grün, Flammende Herzen sind nicht grün" & mein Geschmackssinn meldet an Hirn: "schmeckt gut, aber es ist grün?!" Irgendwie hab ich immer ein komisches Gefühl, wenn ich grüne Dinge esse, die normalerweise nicht grün sind ;)
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