Donnerstag, 30. Oktober 2014

Kalte Snickerstorte - Fryst snickerstårta (VEGO magasinet)

Das Rezept für diese gefrorene Snickerstorte stammt aus Schwedens erstem rein vegan-vegetarischen Rezepte-Magazin "VEGO" (oder wie auch immer man solche Zeitschriften nennen mag..). Jedenfalls haben vor einiger Zeit sehr viele Mitglieder einer Schwedischen-vegan-FB-Gruppe diese Torte gepostet... und heute musste ich sie einfach nach"backen". Naja, das eigentliche Backen hat in dem Fall ein anderer - nämlich der Hersteller der Kekse - für mich übernommen, den Rest erledigt der Kühl- bzw. Gefrierschrank.

Da ich ja gerne kleine Kuchen & Torten backe, ich auch nicht unbedingt angebrochene Packungen rumstehen haben möchte (deren Inhalt danach schreit, möglichst schnell & zeitnah verarbeitet zu werden), habe ich mir das Rezept passend für meine vorhandenen Zutatenmengen umgerechnet (von den ml-Angaben nicht durcheinander bringen lassen... Schweden verwenden in ihren Rezepten oft nur dl-Angaben (ich hab sie der Einfachheit in ml angegeben)).



Für eine 20-er Springform.

Keksboden:
175g Kex-Kekse (IKEA; oder andere vegane Kekse)
90g Alsan oder Palmin


Füllung:
80g Blockschokolade oder eine andere vegane Zartbitter-Schokolade
40ml Pflanzendrink "natur" (da ich gerade keine offen hatte, nahm ich Sojacuisine - geht also auch)
40ml Backkakao
80ml Erdnussbutter*
80ml hellen Sirup (z.B. "Ljus Sirap" von Danssukker, gibts in... äääh... Schweden! (oder online bei onfos.de))
** Prise Salz


*Ich hab keine Erdnussbutter, esse ich einfach nicht. Stattdessen habe ich mir eine Dose (200g) geröstete und gesalzene Erdnüsse besorgt, 100g davon zusammen mit etwas (~ 2 TL) Sonnenblumenöl mit meinem unter 20€ Aldi-Süd-Küchenmaschinchen (nennt sich offiziell "Mini-Hacker") zu einer, zugegeben nicht ganz "glatten", Erdnussbuttermasse gehackt. Etappenweise versteht sich, ich will ja nicht, dass sich der Kleine überhitzt. Mich stören die kleinen Stückchen nicht. Die restlichen Erdnüsse als Deko verwenden!



** Die Prise Salz habe ich weggelassen, da meine Erdnussbutter ja aus gesalzenen Erdnüssen besteht. Für all diejenigen, die eine Erdnussbutter ohne Salz bzw. eine gekaufte verwenden, bitte eine Prise Salz hinzufügen!)

200ml aufschlagbare (Pflanzen)Sahne; z.B. Leha Schlagfix, gut gekühlt
1 Päckchen Sahnesteif

Deko:
Schoko-Sirup
gesalzene + geröstete Erdnüsse (gehackt)

Schoko-Sirup:
125ml Wasser
100g Zucker
50g Backkakao (kein KABA)
1 Prise Salz

Wasser, Zucker und die Prise Salz in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Das Kakaopulver mit einem Schneebesen einrühren und unter ständigem Rühren 5 Minuten köcheln lassen. Noch heiß in ein Glas mit Twist-Off-Deckel füllen (gut geeignet ist hierfür ein kleines True Fruits Fläschen). Auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. (Stellt den Sirup NICHT in den Kühlschrank... der wird fest... so fest, dass er sich nicht mehr bewegt!)


Kex-Boden
Die Kekse fein zerkrümeln - entweder in einer Tüte und mithilfe eines Nudelholzes, oder in der Küchenmaschine. Alsan oder Palmin schmelzen. Geschmolzenes Fett zu den Kekskrümeln geben, alles miteinander vermengen und in eine 20er-Springform drücken (wenn möglich dabei einen Rand formen). In den Kühlschrank stellen.




Füllung:
Blockschokolade hacken und in einen Topf geben. Pflanzendrink (oder Sojacuisine), Kakaopulver, Erdnussbutter und den Sirup (+ **1 Prise Salz) dazu geben, unter Rühren leicht erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist und alles eine glatte (mit Erdnussstückchen versehene) Creme geworden ist. Etwas abkühlen lassen.

Nun die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und mithilfe eines Back-Spatels die Schoko-Masse unter die Sahne ziehen (nicht rühren!). Die Füllung nun auf den Kex-Boden geben und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Im Originalrezept steht, man solle sie in den Gefrierschrank legen. Ich hab sie momentan noch im Kühlschrank, weil ich sie erst morgen essen möchte, und ich finde, da macht sie sich ganz gut - die Creme ist schön fest. Ich machs einfach anders rum: statt sie 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank zu holen, lege ich sie einfach 30 Minuten davor hinein. (Das Kühlen im Kühlschrank reicht vollkommen aus. Der Boden wird sonst steinhart)


Das Dekorieren
Falls der Schokosirup im Kühlschrank gelagert wurde: mithilfe eines Wasserbades wieder verflüssigen. Damit ich eine schöne Schoko-Spirale auf den Kuchen bekomme, habe ich etwas vom Sirup in ein Butterbrottütchen (Gefrierbeutel dürfte auch gehen) geschüttet, ein Eckchen abgeschnitten und drauf los gekringelt. Natürlich kann der Schoko-Sirup auch großflächig auf der Torte verteilt werden.


Danach die restlichen Erdnüsse etwas hacken, allerdings nicht alle, es können ruhig ein paar Erdnuss-Hälften auf der Torte landen: also alles rauf da! Fertig!


Ihr wollt Detail-Ansichten? Bitteschööön:



Die Torte wurde geviertelt, sodass jeder auf seinem Tellerchen ein riesen-kleines Tortenstückchen liegen hatte. Man kann auch wunderbar 6 oder 8 Stückchen rausholen. Das reicht auf jeden Fall.


Die Torte gabs am Montag. Jetzt ist Donnerstag. Ich leide noch immer unter dem Schoko-Schock. Es ist echt heftigst schokoladig und sehr mächtig. Aber ultralecker! Die Füllung kann ich mir auch eigenständig als eine Art Snickers-Schoko-Mousse vorstellen. *YAMM*
Weiter lesen »

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Nachgebacken: Kürbis-Sahne-Torte von V e g a n X c o o K i n g

Vor ein paar Tagen wurde in der "Ich packe auf mein veganes Tellerchen-Gruppe" auf FB ein Bild von einer Kürbistorte mit Kardamom-Zimt Sahne gepostet... und dann war es um mich geschehen: es stand fest: muss ich machen... muss ich machen... muss ich machen... SOFORT! Ich hatte auch alles da.. nun, bis auf den Kürbis (beim Einkaufen hab ich nirgendwo mehr welche gefunden... PANIK!). Aldi war meine Rettung - Danke!



Das Originalrezept dazu findet man übrigens auf dem Blog von V e g a n X c o o K i n g..,
Schande über mich, dass ich von dem Blog vorher noch nie etwas gehört & gelesen habe - der ist nämlich wirklich toll!

Ich hab mich bei der Umsetzung allerdings nicht streng ans Rezept gehalten, zumal ich nirgends einen Hinweis auf die verwendete Springform-Größe gefunden habe (vielleicht bin ich ja auch blind -.-). Jedenfalls musste ich schätzen - was ich auf 26 bzw. 28 tat und mich für die goldene Mitte 27 entschied... hab das dann in meine verwendete 20-er Springform umgerechnet und bin zu diesem Ergebnis gekommen:

Boden:
260g Dinkelmehl Typ 603
150g Zucker
1 TL Natron
1 TL Weinsteinbackpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Ei-Ersatzpulver

285ml Mineralwasser mit Kohlensäure
75ml Öl
1 TL Apfelessig

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

In einer Schüssel die trockenen Zutaten vermengen, separat die Flüssigkeiten. Letztere zu den trockenen geben und alles mit einem Handrührgerät vermengen.

Eine 20-er Springform mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und ca. 35 - 40 Minuten backen. Stäbchenprobe durchführen und eventuell die Backzeit verlängern. Kuchen abkühlen lassen.


Füllung:
350g Hokkaido-Kürbis
130g Palmin (100% reines Kokosfett - die Platte, nicht SOFT!)
200ml Sojacuisine (z.B. von Alpro)
etwas Wasser
100g Puderzucker
1 TL Johannisbrotkernmehl

1 TL Kardamom
1 TL Zimt

1 Päckchen Sahnesteif
200ml Sojasahne (z.B. von Schlagfix, gut gekühlt)

Für die Füllung den Kürbis in Würfel schneiden. 80g Palmin schmelzen, Kürbis zugeben und darin schmoren. Mit der Sojacuisine aufgießen und köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
* Ich musste hier mehr Flüssigkeit in Form von Sojacuisine und Wasser zugeben, weil es sonst einfach viel zu wenig Flüssigkeit gewesen wäre; der Kürbis war noch weit entfernt von "weich" und wäre sonst angebrannt *

Den Kürbis nun pürieren. 60g Puderzucker mit dem TL Johannisbrotkernmehl vermengen und zum Kürbispüree sieben. Alles nochmals gut durchmixen und kalt stellen.


Für die Sahnecreme 50g Palmin schmelzen und abkühlen lassen - es soll allerdings flüssig und nicht fest sein!
Zimt und Kardamom mischen, 40g Puderzucker in ein Schälchen sieben.
Sahne mithilfe des Sahnesteifs aufschlagen, Zimt+Kardamom und den Puderzucker unterrühren. Zum Schluss noch das flüssige, kalte Palmin untermixen und kalt stellen.


Den ausgekühlten Boden in 3 Teile teilen und mit dem Schichten beginnen:

1. Schicht: Boden
Hierauf gibt man nun etwa 2/3 des Kürbismuses
2. Schicht: Boden
Hierauf gibt man nun etwa 1/3 der Sahne-Mischung
3, Schicht: Boden
Hierauf streicht man nun  den Rest des Kürbismuses und etwas von der Sahne,

Es muss noch Sahne für den Rand übrig bleiben.
Kuchen und restliche Sahne in den Kühlschrank stellen.


In der Zwischenzeit kann man sich (wenn man will), der Dekoration widmen.
Eigentlich bin ich in sowas totaaaaaaaaaaaaaaaaaaaal untalentiert, aber von meinem Ergebnis mehr als begeistert.

Für die Deko:
Marzipanrohmasse (ich hatte ca. 100g)
Lebensmittelfarbe in orange (Alternativ: gelb + rot) und grün (ich nahm Wilton)
Puderzucker

50g Marzipan mit etwas Puderzucker und Lebensmittelfarbe "orange" verkneten. Daraus 2 Kugeln formen, mit einem Messer vorsichtig "Rillen" einritzen und beiseite stellen.

50g Marzipan mit etwas Puderzucker und grüner Lebensmittelfarbe verkneten. Daraus den Stil und die Ranken formen. Für die Blätter das Marzipan ausrollen und mit einem Messer die Blattformen ausschneiden. Das restliche Marzipan zu Strängen rollen.




Die Torte nun aus dem Kühlschrank nehmen, den Rand mit Sahne bedecken, den Kürbis mit Stil und Ranke auf die Torte setzen und mit dem "Grünzeugs" verzieren. Fertig :)



Die Torte schmeckt wirklich wunderbar! Auch auf dem Tellerchen von meinem Papa blieb kein Krümelchen übrig, obwohl er Kürbis nicht so mag.
Ein tolles Rezept. Vielen Dank V e g a n X c o o K i n g!

Angeschnitten:


Mein Stück war natürlich das mit dem Marzipan-Kürbis :p
Weiter lesen »

Freitag, 17. Oktober 2014

Schokolade: weiß-braun gefleckt und haselnussig

Da es - gelinde gesagt - ziemlich wenig Auswahl in meinem kleinen REWE an Schokolade ohne Milchprodukte gibt und ich auch nicht immer Lust auf zartbitter "pur" habe, schon seit Längerem in meiner Schublade die Tchibo-Schokoladentafel-Formen rumliegen, kam mir beim Anblick der Ritter Sport Nuss Schokolade so ein Gedanke....

Also 2 Tafeln Ritter Sport Halbbitter und Haselnuss-Kerne einpacken und ab nach Hause!

Für 1 haselnussige Tafel Schokolade:

100g Ritter Sport Halbbitter
ein paar Haselnusskerne

Schokolade zerbrechen und 75g (12 Würfelchen) sachte im Wasserbad schmelzen. Die restlichen 25g (4 Würfelchen) dazu geben.

Die Haselnüsse ohne Öl in der Pfanne rösten - so löst sich das feine Häutchen einfacher. Zu der geschmolzenen Schokolade geben und gut vermengen.

In die Form füllen, "glatt" streichen und das ganze Förmchen ein paar Mal auf die Küchenplatte klopfen - das Verhindert das Bilden von Luftblasen in der fertigen Schoki.

Etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und dann ab in den Kühlschrank damit. Nur nicht zu ungeduldig sein, sonst gehts euch wie mir: die Schokolade ist zwar fest, knackt aber weder beim Abbrechen der Reihen noch beim Abbeißen. Also am Besten über Nacht richtig durchkühlen lassen.


 

Nachdem diese Schokolade schneller weg war, als ich dachte, musste ich am nächsten Tag gleich noch eine hinter her fabrizieren. Ich liebe weiße Schokolade.. und ganz zufällig lagert im Küchenschrank noch eine unangerührte weiße Schakalode-Buttons Packung von fantastic foods...

Zusammen mit der 2. Tafel Ritter Sport Halbbitter entstand eine weiß-braun gefleckte Schokoladen-Tafel (die, ich gebs ja zu, stellenweise etwas "komisch" aussieht)


Für 1 braun-weiß gefleckte Tafel Schokolade:

100g Ritter Sport Halbbitter
20g weiße Schakalode-Buttons von fantastic foods

Die Schoko-Buttons sachte im Wasserbad schmelzen. Mit einem Löffel Schoko-Inseln in die Form tröpfeln (die verwendete Form ist irgendwie nicht so geeignet dafür; es sind schon ziemlich hohe "Schokostückchen). Gut abkühlen lassen (10 Min. bei Zimmertemperatur, dann etwa 30 Min. im Kühlschrank),

Während die weiße Schokolade abkühlt, die braune wie in der Anleitung zu der haselnussigen Tafel schmelzen. Auf der abgekühlten weißen verteilen, eventuell glatt streichen und die Form ein paar Mal auf die Arbeitsplatte fallen lassen (wegen der Luftblasen).

Etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, dann für einige Stunden in den Kühlschrank legen.

 Mmmmh, lecker!

Weiter lesen »

Samstag, 11. Oktober 2014

Laugencroissants

Dass es schwierig ist, beim Bäcker um die Ecke Croissants zu bekommen, die für eine vegane Ernährung geeignet sind, wissen viele. Dass die Chance auf vegane Laugencroissants ebenfalls verschwindend gering ist, dürfte demnach auch bekannt sein. Gelüste! Gelüste! Wie oft muss ich meinen Eltern dabei zusehen, wie sie vor meinen Augen genüsslich in dieses Plundergebäck beißen und ich schmachtend daneben hocke. Schluss damit.

Croissant-Teig gibts in vielen Läden & Discountern im Kühlregal in der Dose. Der bekannteste Vertreter dieser Dosenteigs ist wohl Knack & Back - aber eben auch viele der No Name Produkte enthalten weder Ei, Milch noch andere tierische Bestandteile - wie z.B. die von Aldi Süd oder Kaufland - und können somit von Veganern verspeist werden.

Da es mir heute nicht nur nach "normalen" Croissants war, habe ich eine Rolle süß zubereitet: 2 x Schoko, 2 x Heidelbeer-Marmelade und 2 x pur.


Auf dieses Gebäck muss ich immer aufpassen - meine Katze Amanda liebt Croissants (und Kuchen... und Muffins... und Hefegebäck - alles wird angeknabbert).


Laugencroissants

Zutaten und Hilfsmittel:

1 Rolle Croissant-Teig aus der Dose

Lauge:
1,5l Wasser
30g Natron (z.B. von Kaiser) - 25g reichen ebenfalls aus, so kann man, falls man die 50g Tütchen verwendet, 2 "Badevorgänge" durchführen.

Schaumkelle
Backblech; mit Backpapier auslegt und mit Mehl bestäubt


Ofen auf 220°C U/O Hitze vorheizen.

Teig ausrollen und nach Anleitung zu Croissants rollen.

Wasser zum Kochen bringen, Natron dazugeben und die Temperatur zurückschalten. Die Croissants in das Wasser geben und 1 Minute darin schwimmen lassen; zwischendrin 1x umdrehen (sie werden ziemlich matschig, also nicht erschrecken - das soll so!). Mit einer Schaumkelle herausholen, abtropfen lassen und auf das Backblech legen. Wenn gewollt wieder in die Ausgangsform zurück biegen (Achtung! Heiß!).

Wer möchte, kann sie nun noch mit Mohn, Sesam, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreuen.

18 - 20 Minuten backen. Eventuell länger. Sie sollten die typische Laugencroissant-Bräune bekommen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und genießen!

Wirds bei mir nun des Öfteren geben ♥



& mit Mohn:




Die sind sooooo lecker, dass ich sie am 15.10. gleich nochmal gemacht habe. Diesmal mit dem Teig aus der Dose vom real,- von TiP. Auf der real-HP gibts ja so tolle Listen, mit deren Hilfe ich schon mal raus finden konnte, dass die Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren pflanzlichen Ursprungs sind und das Aroma Alkohol als Trägerstoff hat. Leider habe ich das Produkt auf der Liste der veganen real-Eigenmarken nicht finden können und deshalb eine Produktanfrage gestellt (und in einem Wisch dann auch gleich darauf aufmerksam gemacht, dass die real QUALITY Belegkirschen aufgrund des enthaltenen Echten Karmins nicht für eine vegane Ernährung geeignet ist... mal schaun, was passiert!)

Antwort auf meine 1. PA vom Hersteller:
"In Bezug auf die TiP Croissants müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass diese laut unserem Hersteller nicht vegan sind.
Von den reinen Zutaten sind allerdings kein tierischen Bestandteile enthalten."

Antwort auf meine 2. PA bei real,-:
"Die TiP Croissants sind aufgrund von möglichen Spuren von Milch, Eiern und Butter durch mögliche Kreuzkontaminationen nicht vegan."

Ich entschuldige mich hiermit für die kurzzeitige Verwirrung. Ich bin grad mehr als erleichtert, dass diese Dosen-Croissants vegan sind (und radiere mein schlechtes Gewissen, möglicherweise etwas nicht veganes gegessen zu haben, aus meinem Gedächtnis ♥)


Das mit den Belegkirschen ist schon bekannt und sie werden bei der nächsten Aktualisierung der Liste von eben dieser genommen. Dennoch "verstehe" ich die real-Liste nicht. Einerseits enthält sie Produkte, die "Spuren von..." enthalten und sind als vegan ausgewiesen, andererseits fehlen Produkte, die nur aufgrund von "Spuren von..." als nicht vegan eingestuft werden, aber im Grunde wie die ersten Produkte doch auch vegan sein könnten... ach jee!


Da in den Natron-Päckchen, die ich verwende, 50g enthalten sind, habe ich heute mal nur 25g (statt 30g) verwendet und festgestellt, dass es so auch wunderbar funktioniert und geschmacklich (für mich) keine Unterschied besteht. So ist es sogar praktischer, weil ich so 2 x frische Croissants backen kann (und keine Natron-Reste übrig habe ♥)... oh man, ich könnt schon wieder!


* 18.10.2014: mit den original Knack & Back Croissant-Teig *
Ich muss sagen, dass die für den Preis (1,60€) ziemlich KLEIN sind. Mini. Mini-mini-mini. Geschmacklich top - aber das sind die WESENTLICH größeren No-Name Produkte auch.

Die links unten sind mit Violife "Pizza" (selbst ganz fein gerieben) gefüllt und bestreut. Schmeckt lecker - aber de Füllung kann man sich auch sparen (wers allerdings besonders käsig mag, darf die Füllung ruhig drin lassen!). Da die Croissants so MINI waren, habe ich mich dazu entschlossen sowohl die Wassermenge als auch das Natron zu verringern: 0,75l Wasser + 13g Natron reichen bei den Winzlingen völlig aus.

------------------------------------------------

Dass man mit dem Dosen-Brötchenteig nicht nur schnöde Sonntagsbrötchen formen kann, sieht man hier → Mini-Bagels aus der Dose. Die süße Variante dazu sind dann die Dosen-Donuts, die man anstatt im Ofen zu backen im heißen Fett frittiert.
Oder man zweckentfremdet die Brötchenrohlinge, rollt sie platt und macht daraus Mini-Pizzen. Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. :)

Weiter lesen »

Samstag, 4. Oktober 2014

4. Oktober: Kanelbullens Dag oder der Tag der Zimtschnecke

Wahrscheinlich der Tag, an dem "weltweit" die meisten Kanelbulle gabacken und verzehrt werden: seit 1999 wird in Schweden der "Kanelbullens Dag" zelebriert - als Art Thementag. Auf deutsch nennt sich das dann "Tag der Zimtschnecke" und scheint hier allerdings noch nicht so ganz verbreitet zu sein. Ich finde ja, dass jeder Tag ein Zimtschnecken-Tag sein könnte, so lecker sind die kleinen Schneckchen.

Ebenfalls am 4. Oktober: der Tag des Tierschutzes, der zum ersten Mal 1925 in Berlin stattfand und seit 1931 international als "Welttierschutztag" begangen wird.  Ich finde ja, dass jeder Tag ein Tierschutztag sein MUSS, so viel Leid, Schmerz und grausamste Grausamkeiten den Tieren tagtäglich angetan werden.


Zurück zu meinen Kanelbullar. Diesmal mit einem etwas anderen Serviervorschlag.





Warum macht sich jemand die Mühe, soooooooo kleine Kanelbullar zu formen?

Ganz einfach: diese kleinen Schnecken sind auserkoren, etwas ganz besonderes zu werden! Sie landen als "Frühstückscerealien" (schönes Wort aus der Werbung!) in meinem Schälchen voll Sojamilch... MUMS (schwed. = lecker)!





Für 2 Blech kleine Kanelbullar braucht man:

Teig:
250g Dinkelmehl Typ 630
30g Rohrohrzucker
7g Trockenhefe
ein paar Dreher gemahlene Vanille aus der Mühle (Alternativ: Vanillezucker)
1/2 TL gemahlener Kardamom
1 Prise Salz
(1 TL Ei-Ersatzpulver; kann aber auch weggelassen werden)

100ml Pflanzendrink (hier: Hafer von Alpro) + evtl. etwas mehr
30g Alsan

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Pflanzendrink in einem Topf erwärmen und Alsan darin auflösen, in die Schüssel geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.


Zimt-Zucker-Mischung:
8 EL Zucker
3-4 TL gemahlener Zimt

zum Bestreichen: 
30g geschmolzene Alsan

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.


Den Teig nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (möglichst rechteckig). Die geschmolzene Alsan darauf verteilen und die Zimt-Zucker-Mischung darauf streuen. Die Teigfläche vierteln (erst halbieren und diese Hälften nochmals halbieren) und von der Längsseite her eng aufrollen. Etwa 1 cm dicke Scheiben* abschneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Backzeit liegt bei etwa 10 - 13 Minuten; eventuell länger, jedenfalls sollten sie leicht braun sein.

*Ich fand die abgeschnittenen Scheibchen allerdings nicht wirklich schön - irgendwie zu flach und eckig. Also habe ich die Schnecken entrollt und wieder eingerollt.


Im Pflanzendrink sind die wirklich sehr lecker - teilweise knusprig, teilweise schön weich, aber auf jeden Fall zimtig lecker. Natürlich kann man sie auch als Couch-Snack beim Fernsehen oder unterwegs knabbern.
Ich kann mir vorstellen, dass die Schneckchen auch mit einer Füllung aus veganer Nuss-Nougat-Creme, Äpfeln oder Nüssen sehr gut schmeckt!



Weiter lesen »