Dienstag, 17. November 2015

Kartoffelsterne (Weihnachtsinspiration)

Heute habe ich etwas ganz besonderes für euch: Kartoffelsterne.

Selbst gemacht - naja, fast. Ich habe es mir erlaubt, veganen Fertig-Kartoffelknödelteig zu nehmen, den ich zufällig im Kühlregal im Marktkauf gefunden habe. Es erklärt sich sicher von selbst, dass man Kartoffelknödelteig auch ganz einfach selbst machen kann - wenn man Lust und Zeit dazu hat (was ich das nächste Mal definitiv haben werde).


Die Zubereitung ist relativ einfach:

Zunächst knetet man den Kartoffelteig mit etwas Mehl auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer nicht mehr klebrigen Masse, das dauert etwas. Man teilt ihn nun in 2 Hälften und rollt zunächst eine davon zwischen zwei Backpapieren ca. 2cm dick aus. Nun kann man mit einem Plätzchenausstecher beliebige Formen ausstechen - da wir uns Weihnachten nähern, habe ich mich für große und kleine Sterne entschieden. Andere weihnachtliche Motive wären bspw. kleine Tannenbäumchen, Schneemänner, Engel, Glocken, Herzen....

Die Reste des Teiges wieder verkneten und Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Falls der Teig zwischendurch wieder klebrig wird, etwas Mehl unterkneten, ggf. die Ausstechformen ebenfalls etwas bemehlen, damit der Teig nicht allzu sehr in ihnen haften bleibt.

In einer Pfanne Öl erhitzen und die Sterne darin goldbraun braten - darauf achten, dass sie sich NICHT berühren, sonst gehen sie eine sehr innige Beziehung zueinander ein, die man so leicht nicht lösen kann!

Ich empfehle die Kartoffelsterne möglichst zubereitungsnah (sprich: frisch!) zu servieren, da sie schnell ihre "Knusprigkeit" verlieren - schmecken dann aber dennoch gut.

Tipps:
- Wird viel Mehl untergeknetet, vor dem Weiterverarbeiten unbedingt den Teig probieren und ggf. nachwürzen!
- Falls der Teig sich nicht gut auswellen lässt, kann man vom Teig kleine Portionen abnehmen und diese zu Kugeln formen, die man auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Kreis plattdrückt und anschließend darauf die gewünschte Form aussticht.
- Löst der Teig sich nicht oder nur schwer aus dem Ausstecher, so kann man diesen vor jedem Verwenden in etwas Öl tunken.


*Man kann auch ganz andere Formen ausstechen - wie z.B. Dinosaurier, Tierformen Halloween-Figuren, die man dann bspw. auf Mottoparties oder Kindergeburtstagen anbieten kann*




Bei mir wurden die Kartoffelsterne zu Sauerkraut und "Heirler ...wie Landjäger" serviert. Wirklich lecker!

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Der von mir verwendete Knödelteig ist von der Firma "Burgis" und im 750g Beutel für ca. 1,50€ erhältlich:




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Dienstag, 3. November 2015

Einmal ''Tiramisu to go'', bitte!

Es war mal wieder Zeit für: TIRAMISU!

Da es ja keine veganen Löffelbiskuits gibt, ich keine Lust auf Keks & Zwieback hatte, habe ich einfach einen Biskuitboden gebacken.


Für 6 Marmelade-Gläser (Einkochgläser) à 440ml


Vorbereitung: Sojajoghurt muss über Nacht abtropfen!
Ein Becher Sojajoghurt (entweder "natur" oder "vanille") über Nacht durch ein Tuch bzw. Kaffeefilter abtropfen lassen.


Biskuit-Boden (Menge für eine rechteckige Kastenform von 25cm x 38cm)

630g Mehl (Dinkel Type 630)
200g Zucker
3 Päckchen Vanillezucker
1 TL Salz
1,5 TL Natron
1,5 TL Weinsteinbackpulver

3,5 EL Zitronensaft
325ml Öl (z.B. Raps)
300ml Sojadrink
150ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser


Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Das Mehl in eine Schüssel sieben und mit den restlichen trockenen Zutaten mischen.
Die Flüssigkeiten miteinander vermengen und zu der Mehlmischung geben. Alles kurz miteinander vermengen.

Die Kuchenform einfetten. Teig einfüllen, glatt streichen und 40 - 45 Minuten backen.
Stäbchenprobe durchführen - bleibt nichts mehr kleben, Kuchen aus dem Ofen nehmen, sofort mit etwas Zucker betreuen und komplett auskühlen lassen. Sind am Stäbchen Krümel zu erkennen, weitere 5 Minuten backen und Stäbchenprobe wiederholen.


Während der Kuchen abkühlt, kann der Kaffee, der nachher über den Biskuit geschüttet wird, vorbereitet werden, damit er ebenfalls abkühlen kann.

Hierzu einfach 2EL Instant-Espresso-Pulver mit 200ml heißem Wasser übergießen und 1 Päckchen Vanillezucker darin auflösen. In den abgekühlten Kaffee nun Amaretto nach Belieben geben. Anfangs waren es bei mir 3 EL, ich hab aber noch kräftig nachgeschüttet, sodass ich letztendlich nicht sagen kann, wie viel da wirklich drin war.


Creme:
1 Päckchen vegane, aufschlagbare Sahne (z.B. von Leha)
1 Tütchen Sahnesteif
50-100g Puderzucker
Amaretto
1 Becher abgetropfter Sojajoghurt

evtl. 50g geschmolzenes, nicht mehr warmes Palmin (Kokosfett)

Die gut gekühlte Sahne mit dem Tütchen Sahnesteif und etwas Puderzucker richtig fest aufschlagen.
Den abgtropften Sojajoghurt vorsichtig unterheben. Mit restlichem Puderzucker und Amaretto nach Belieben abschmecken. Angefangen habe ich mit 6 EL... naja, am Ende waren es bestimmt so 12.
Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.


Das Zusammenbauen:

Aus dem ausgekühlten Biskuitboden 12 Kreise ausstechen und in jedes Glas einen Kreisboden legen (quetschen). Mit einem Zahnstocher mehrfach hineinstechen, mit 2-3 EL Kaffeemischung übergießen und kurz vollsaugen lassen - ggf. etwas Kaffee nachkippen. 2 EL der Creme auf den Boden geben, dann wieder einen Kreisboden auf die Creme legen, einpiecksen und mit Kaffee beträufeln, diesen wiederum mit 2 EL Creme bedecken. Etwas Kakao-Pulver auf die Creme-Masse geben.

Deckel auf die Gläser schrauben und bis zum Verzehren im Kühlschrank aufbewahren, wo sie sich gut einige Tage halten.


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